Thomas Steininger im Gespräch mit Gil Ducommun
In diesen Zeiten großer Krisen, scheint es fast tollkühn zu sein, nach vorne zu blicken und für große, positive, gesellschaftliche Veränderungen einzutreten. Gil Ducommun lässt sich von der Coronakrise nicht einschüchtern. Er glaubt, dass auch gerade jetzt die Voraussetzung gegeben sind für eine neue integrale, nachkapitalistische Gesellschaft gemeinsam einzutreten. Gil war schon vor Jahren Initiator der Partei und Bewegung Integrale Politik Schweiz (IP), der weltweit ersten integralen Partei. Mit der neuen Intitiative bewegung-neue-kultur versucht er auch international Anstöße für eine integrale Politik zu geben.
Politik, so Gil Ducommun, lässt sich immer über das Bewusstsein verändern. So tritt die Initiative bewegung-neue-kultur dafür ein über Bürgerinitiativen zu werben. Wenn es in der Verfassung verankert wird, dass es auch einen “Wachstum des inneren Reichtums”, braucht, wenn die “Belastungsgrenzen der Erde” gesetzlich geschützt werden, oder wenn wir gesetzlich festschreiben, dass wir eine „Verteilungsgereichtigkeit“ brauchen in der Menschen nicht unendlich mehr als andere verdienen dürfen, dann entsteht Druck und Dynamik für eine integrale Veränderung.
Thomas Steininger spricht mit Gil Ducommun darüber wie man heute konkrete Utopien gesellschaftlicher Veränderung leben kann.
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